Die Halde Rheinpreußen

Das Geleucht - Entwurf Otto Piene

Nur wenige Meter vom Rhein entfernt, wirkt die ca. 100 Meter hohe, auffallende Erhebung der Halde Rheinpreußen wie ein Brückenkopf zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet.

Innerhalb des ruhrgebietsumfassenden Konzeptes "Landmarken der Industriekultur" nimmt die Halde Rheinpreußen eine besondere Stellung ein. Als erster Zechenstandort am linken Niederrhein spiegeln sich an dieser Stelle ganz besonders die Geschichte und die Werte des Bergbaus wider. Der Bedeutung des Ortes entsprechend, galt es

Otto Piene, Lichtkünstler und Mitbegründer der ZERO-Bewegung, hat die prägenden Elemente dieser Epoche („Feuer" und „Bergbau") in seinem künstlerischen Konzept „Geleucht" aufgegriffen und in Form einer ca. 30 Meter hohen Nachbildung einer Grubenlampe neu erlebbar gestaltet.
K3 war an den Ausführungen des Kunstwerkes beteiligt. Typisch für Grubenlampen wie der hier nachgestalteten Ausführung als Davysche Sicherheitsleuchte war der Metallgitterkorb in dem sich im Original unter Tage Methangase nicht entzünden konnten. Dieses Gitter galt es überlebensgroß darzustellen. Hierzu wurde ein feinmaschiges Edelstahlnetz aus der Taubenabwehr verwendet, installiert durch das Team von K3 Kopirski.

 

Montagearbeiten in 30 Meter Höhe.
Nur mit Hilfe eines Hubsteigers konnte die Montagestelle
des Stahlgitterkorbes erreicht werden.

 

 

 

 

 

 

Das fertige Kunstwerk.
Erst durch das Siebgitter erhält das
Gesamtwerk seine letzte Authentizität.

K3 freut sich, durch seinen Beitrag seine
Zugehörigkeit und Identifikation mit der
Kulturregion verdeutlichen zu können.

Das "Geleucht" in Moers ist ein Zeichen,
dass Schädlingsbekämpfung durchaus
facettenreich und vielseitig sein kann.